| BIOGRAFIE |

Sein Repertoire umfasst 120 Partien

Neben seiner Bühnenlaufbahn widmet sich Alexander Kiechle mit großer Leidenschaft dem Rollenstudium am Klavier. Sein Repertoire deckt nahezu das gesamte Standardrepertoire sowie zahlreiche selten gespielte Werke des Bassfachs ab – von zentralen Opernrollen über Oratorien bis hin zu ausgefallenen Partien abseits des gängigen Spielplans.

Sein künstlerischer Weg ist geprägt von Neugier, Präzision und musikalischer Vielseitigkeit. Wichtige Etappen umfassen Engagements an renommierten Häusern, die Zusammenarbeit mit international gefragten Dirigenten und Dirigentinnen sowie prägende Auftritte auf Festivals und in Konzertreihen. Dabei zeigt sich seine besondere Fähigkeit, musikalische Charaktere nicht nur stimmlich, sondern auch interpretatorisch eindrucksvoll zum Leben zu bringen.

Im Folgenden finden Sie einen interaktiven Lebenslauf, der die wichtigsten Stationen von Alexander Kiechles künstlerischem Weg übersichtlich darstellt. Scrollen Sie durch die Meilensteine und gewinnen Sie einen klaren Eindruck von seiner Entwicklung.

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Die aktuelle Biografie von Alexander Kiechle steht hier zum Download als PDF für Sie bereit.

Alexander Kiechle — Bass

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Der Bass Alexander Kiechle wurde 1993 in Günzburg geboren. Wichtige musikalische Impulse erhielt er beim Bayerischen Landesjugendchor und der Bayerischen Singakademie.

Er gewann 2011 den ersten Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“.

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Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Andreas Schmidt, sowie privat bei Hartmut Elbert und war 2012 Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm.

Als Oratoriensänger singt Alexander Kiechle wichtige Partien seines Fachs, wie das Mozart Requiem, das Verdi Requiem, den Jesus in den Passionen von Bach, die Schöpfung und die Jahreszeiten von Haydn, den Messias von Händel, Beethovens 9. Symphonie, die Petite Messe Solennelle von Rossini, Das Paradies und die Peri von Schumann, das Requiem und das Stabat Mater von Dvořak oder den Paulus von Mendelssohn.

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Sein Operndebüt gab Alexander Kiechle 2013 als Sarastro in einer konzertanten Zauberflöte in Ulm.

Zu seinem gesungenen Repertoire gehören Partien wie Caronte und Plutone in Orfeo von Monteverdi, Falstaff in Die Lustigen Weiber von Windsor von Nicolai, Wassermann in Rusalka von Dvořak, Osmin in Die Entführung aus dem Serail von Mozart, Commendatore in Don Giovanni, Le Comte des Grieux in Manon von Massenet, Hunding in der Walküre von Wagner und andere.

Im Rahmen der Münchner Biennale sang er die Bass-Partie in Kopernikus von Claude Vivier.

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2015 war er als Stani in der Polnischen Hochzeit von Joseph Beer mit dem Rundfunkorchester des BR unter der Leitung von Ulf Schirmer zu erleben.

In der Saison 2016 war er Mitglied im Opernstudio der Opéra de Lyon.

In den Spielzeiten 17/18 und 18/19 war Alexander Kiechle Teil des internationalen Opernstudios in Zürich.

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Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2018 war er in der Uraufführung „Der verschwundene Hochzeiter“ von Klaus Lang in der Titelpartie zu erleben.

2019 coverte Alexander Kiechle die Partie des Baron Ochs von Lerchenau im Rosenkavalier am Opernhaus Zürich.

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In der Spielzeit 19/20 folgten Debüts beim Menuhin-Festival in Gstaad als Zuniga in Carmen unter der Leitung von Marco Armiliato, an der Oper Frankfurt als Mann am Fenster/Sträfling in Julietta von Martinů unter der Leitung von Alexander Prior und als Nachtwächter in Die Meistersinger von Nürnberg an der Semperoper in Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann.

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Nach Stationen in Freiburg und Chemnitz konnte Alexander Kiechle sein Repertoire noch erweitern.

Zu seinen Aufgaben dort gehörten unter anderem Colas in Bastien und Bastienne von Mozart, König Marke in Tristan und Isolde, Osmin in Die Entführung aus dem Serail, König Heinrich in Lohengrin, Ramfis in Aida, Pfarrer/Dachs im schlauen Füchslein, Eremit im Freischütz, Doktor in Wozzeck und Sparafucile in Rigoletto.

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2021/2022 coverte er Franz-Josef Selig als Rocco in Fidelio beim Maggio Musicale in Florenz.

2023 kehrte Alexander Kiechle an die Semperoper als Nachtwächter in den Meistersingern von Nürnberg unter Leitung von Christian Thielemann zurück und debütierte beim Wexford Festival als Fedor von Bock in La Ciociara von Marco Tutino.

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In der Spielzeit 24/25 debütierte Alexander Kiechle als Doktor in Wozzeck am Mainfranken Theater in Würzburg.

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